Datenschutz
Verständlich erklärt · Stand: 17. Oktober 2026
malziME zeigt dir, was eine KI aus einem einzigen Foto über dich zu wissen glaubt. Alles, was sie schreibt, ist geraten – oft falsch, nie bewiesen.
Die KI rät absichtlich auch heikle Dinge wie Herkunft oder Hautton. Genau das soll malziME zeigen: dass Algorithmen solche Annahmen treffen. Diese Einschätzungen werden nicht dauerhaft gespeichert.
Du kannst auch eines unserer Demo-Fotos nehmen (von einer KI erzeugt). Dann schickst du kein eigenes Foto.
Das Wichtigste in Kürze
- Dein Foto wird unmittelbar nach der Analyse gelöscht – meist etwa eine Minute nach dem Hochladen.
- Wo und wann das Foto gemacht wurde, erfahren wir nie. Dein Browser entfernt diese Angaben, bevor er etwas verschickt.
- Wir wissen nicht, wer du bist: kein Konto, keine Cookies.
- Deine IP-Adresse speichern wir nicht dauerhaft.
- Du musst uns nicht glauben: Der ganze Programmcode ist offen, und du kannst mit einem Klick nachprüfen, dass genau er hier läuft.
Was wir nie tun
- Kein Tracking – keine Analyse-Werkzeuge, kein Facebook-Pixel, kein Google Tag Manager.
- Keine Werbung und kein Verkauf von Daten.
- Keine Gesichtserkennung – die KI erkennt, dass ein Gesicht da ist, aber nicht, wessen.
- Keine fremden Skripte – Schriften, Karten-Software und das Auslesen der Foto-Daten kommen von unserem eigenen Server.
Bist du jünger als 14?
Dann brauchst du für ein eigenes Foto die Erlaubnis deiner Eltern oder Erziehungsberechtigten. Ohne diese Erlaubnis nimm bitte eines der Demo-Fotos – die funktionieren genauso.
So verlangt es das österreichische Datenschutzgesetz (§ 4 Abs. 4 DSG).
Wer ist verantwortlich?
malziland - learning | training | consulting e.U., Inhaber Christoph Krieger. Alle Kontaktdaten findest du im Impressum.
Fragen zum Datenschutz: datenschutz@malzi.me
So läuft eine Analyse ab
- Dein Browser bereitet das Foto vor. Er macht es kleiner (höchstens 1280 Pixel) und schickt nur diese neue, kleine Fassung weiter. Ort, Aufnahmedatum und Dateiname fallen dabei weg. Auch HEIC-Fotos (etwa von Samsung-Handys) wandelt er auf deinem Gerät um.
- Das kleine Foto geht an unseren Server in Belgien (EU). Mit dabei sind nur: Hersteller und Modell deiner Kamera, deine Sprache (Deutsch oder Englisch) und eine Zufallsnummer für genau diesen Durchgang, damit wir Fehler finden können.
- Kurz warten. Bei Andrang wartet dein Foto in einer Warteschlange auf einem Server in der EU. Niemand sieht es sich dort an.
- Die KI analysiert das Foto. Das macht Mistral AI aus Paris. Mistral bekommt das Foto – nicht deine IP-Adresse und nichts, woran man dich erkennen könnte. Die KI schreibt daraus zwei geratene Profile: „Seriös“ und „Beast“. Für die Werbe-Vorschläge im Beast-Profil fragen wir die KI danach noch einmal – ohne das Foto, nur mit einigen Sätzen aus dem Profil, das sie gerade selbst geschrieben hat.
- Dein Ergebnis kommt in deinen Browser. Auf dem Server wird es kurz danach gelöscht – wann genau, steht unten unter „Was wir aufheben“.
- Seite zu – alles weg. Auch in deinem Browser bleibt dann nichts zurück.
Hat ein Foto, das du hochlädst, GPS-Daten, zeigt dir malziME, wo es aufgenommen wurde. Adresse und Karte holt dein Browser dafür direkt bei OpenStreetMap – ohne Umweg über uns. Die Ortsdaten erreichen nie unsere Server. Bei den Demo-Fotos fragt dein Browser nichts bei OpenStreetMap an: Adresse und Karte ihrer erfundenen Orte sind Teil der Seite.
Was wir aufheben – und wie lange
Dein Foto rund 1 Min.
Wie lange: Wir löschen es gleich nach der Analyse – meist etwa eine Minute nach dem Hochladen. Ist viel los, kommt eine Wartezeit dazu.
Doppelt abgesichert: Klappt das einmal nicht, räumt unser Aufräumer es nach rund 2 Stunden weg. Und falls auch das nicht klappt, löscht Google es von selbst, sobald es 1 Tag alt ist – eine genaue Uhrzeit sagt Google dafür nicht zu.
Wozu: Damit die Warteschlange funktioniert.
Deine IP-Adresse rund 10 Min.
Wie lange: Rund 10 Minuten, nur im Arbeitsspeicher, nie auf einer Festplatte.
Wozu: Schutz vor Missbrauch (zu viele Anfragen hintereinander).
Dein fertiges Profil (nur Text) rund 15 Min.
Was genau: Nur der Text deines Profils – das Foto selbst gehört nicht dazu (wie lange es bleibt, steht oben). Dazu Hersteller und Modell deiner Kamera und deine Sprache. Kein Name, keine IP-Adresse.
Wie lange: Rund 15 Minuten, nachdem dein Browser es abgeholt hat. Wird es nie abgeholt: nach rund 2 Stunden.
Doppelt abgesichert: Fällt unser Aufräumer einmal aus, löscht Google das Profil von selbst. Das beginnt 24 Stunden nach dem Hochladen und dauert meist höchstens einen weiteren Tag.
Wozu: Damit dein Browser es abholen kann.
Technisches Protokoll 30 Tage
Was genau: Welcher Schritt lief, ob er geklappt hat, wie lange er dauerte, wie viel Text die KI verarbeitet hat, dazu die Zufallsnummer. Kein Foto, kein Profil, keine IP-Adresse – Googles Zugriffsprotokolle mit IP-Adressen haben wir ganz abgeschaltet.
Wie lange: 30 Tage.
Wozu: Fehler finden.
Kinderschutz-Auswertung 30 Tage
Was genau: Zwei Einträge je Analyse: wie lange die KI gebraucht hat und was der Kinderschutz-Filter entschieden hat (auf welches Alter die KI ungefähr getippt hat und ob ein Wort unserer Sperrliste vorkam). Kein Foto, kein Profil und keine Nummer, über die man den Eintrag zuordnen könnte.
Wie lange: 30 Tage.
Wozu: Prüfen, ob der Kinderschutz zuverlässig wirkt.
Meldungen deines Browsers 30 Tage
Was genau: Wenn etwas schiefgeht oder klappt: grobe Angaben wie Fehlerart, Dauer, aufgerufene Seite, Browsertyp (etwa „Safari 17 / iOS“), Bildschirmgröße (klein, mittel, groß), Sprache, Netz, ob ein Mensch, ein Tier oder beides auf dem Bild war (nicht das Bild selbst), bei einem Foto, das sich nicht öffnen ließ, dessen Format und Größe – dazu die Zufallsnummer. Keine IP-Adresse, kein Foto, kein Dateiname.
Wie lange: 30 Tage.
Wozu: Wir heben sie 30 Tage auf, um seltene Gerätefehler über mehrere Workshops hinweg zu finden.
Deine Bewertung im Realitäts-Check 30 Tage
Was genau: Freiwillig: welche Einschätzungen der KI getroffen oder daneben waren. Kein Foto, kein Profil, keine Nummer, die sie deiner Analyse zuordnet.
Wie lange: 30 Tage.
Wozu: Zählen, wie gut die KI im Schnitt liegt.
Zähler dauerhaft
Was genau: Nur Summen, etwa „11:30–11:40: 42 Analysen fertig, 2 abgewiesen“: wie viele Fotos angenommen, abgewiesen, verworfen, fertig oder gescheitert sind, wie viele Ergebnisse abgeholt wurden, wie lange es grob gedauert hat, wie oft die KI neu gefragt wurde, wie viel Text sie verarbeitet hat und wie viele Fehlermeldungen bei welchem Schritt von welcher Gerätegruppe kamen – bei den Analysen auch, wann die jüngsten waren und wie lange die letzten gedauert haben. Kein Eintrag je Analyse, keine Nummer, kein Alter – kein Bezug zu einer Person. Die Gesamtzahlen siehst du auf der Statistik-Seite.
Wie lange: Dauerhaft.
Wozu: Kostenschutz, Statistik, eine ehrliche Wartezeit-Anzeige und sehen, wo es im Betrieb hakt.
Zwei Dinge schreibt Google vor, nicht wir: Gelöschte Einträge in der Datenbank bewahrt Google aus technischen Gründen noch bis zu einer Stunde als Sicherung auf – abschalten lässt sich das nicht, zugreifen könnten nur wir. Und Google führt 400 Tage lang ein Pflicht-Protokoll über unsere eigenen Wartungsarbeiten (unser Google-Konto und die Adresse unseres Rechners). Darin stehen keine Daten von dir; es liegt bei Google ohne Wahl des Landes.
In deinem Browser
Keine Cookies, kein dauerhafter Speicher, keine Analyse-Werkzeuge. Nur solange der Tab offen ist, merkt sich die Seite ein paar technische Dinge: das Ticket zum Abholen deines Ergebnisses und wann es angekommen ist, deine Wahl „Seriös“ oder „Beast“, deine Sprache, das Ticket für den Realitäts-Check und eine kleine Absturz-Wache. Nichts davon verrät, wer du bist. Tab zu – alles weg.
Was ist eine IP-Adresse?
Jedes Gerät im Internet hat eine Adresse, die IP-Adresse – so wie ein Haus eine Postadresse hat. Jede Website braucht sie, um dir eine Seite schicken zu können.
Bekommen heißt nicht speichern. Wir speichern deine IP-Adresse nicht dauerhaft.
Wer beteiligt ist
Mistral AI Frankreich · EU
Bekommt: Das kleine Foto, um es zu analysieren, und danach einige Sätze aus dem Profil, das die KI selbst geschrieben hat (für die Werbe-Vorschläge). Keine IP-Adresse, keine Gesichtserkennung. Gespeichert wird nichts – außer Mistrals Missbrauchs-Filter schlägt an.
Anschrift: Mistral AI SAS, 15 Rue des Halles, 75001 Paris
Google Belgien · EU
Bekommt: Unser Server, die Warteschlange und die Datenbank laufen dort. Beim Laden der Seite braucht Googles weltweites Auslieferungsnetz – wie bei jeder Website – die IP-Adresse deines Geräts; wir bekommen sie dabei nicht und speichern sie nicht.
Anschrift: Google Ireland Ltd.
OpenStreetMap Großbritannien
Bekommt: Nur wenn du ein Foto mit GPS-Daten hochlädst: die Koordinaten (auch als Kartenausschnitt), deine IP-Adresse und die üblichen Browser-Angaben (Browsertyp, Sprache, dass die Anfrage von malzi.me kommt). Dein Browser fragt direkt, ohne Umweg über uns.
Anschrift: OpenStreetMap Foundation
IONOS Deutschland · EU
Bekommt: Nur wenn du uns eine E-Mail schreibst: deine Nachricht.
Anschrift: IONOS SE
Deine Rechte
Auskunft
Wir haben nichts gespeichert, was wir dir zuordnen könnten.
Löschen, berichtigen, einschränken
Es gibt nichts, was wir dir zuordnen könnten.
Deine Daten mitnehmen
Dein Profil kannst du als PDF speichern.
Einwilligung zurückziehen
Schließ einfach die Seite.
Widersprechen
Gegen alles, was wir aus berechtigtem Interesse tun (Missbrauchsschutz, Meldungen, Protokolle), kannst du jederzeit widersprechen – eine kurze E-Mail an datenschutz@malzi.me genügt.
Beschweren
Bei der Österreichischen Datenschutzbehörde, Barichgasse 40–42, 1030 Wien (dsb.gv.at).
Grundlage: Art. 15, 16, 17, 18, 20, 21, 7 Abs. 3 und 77 DSGVO.
Musst du uns glauben? Nein.
Bei den meisten Websites bleibt dir nichts anderes übrig. Du liest, was der Anbieter über sich selbst schreibt – und hast keine Möglichkeit nachzusehen, ob es stimmt.
Bei malziME kannst du nachsehen.
Der komplette Bauplan liegt offen auf GitHub: die Seite, die du gerade vor dir hast, und der Teil, der die Analyse macht. Bei jeder Veröffentlichung legen wir einen Fingerabdruck dazu – für jede einzelne Datei eine Zahlenfolge, die sich verändert, sobald sich auch nur ein einziges Zeichen darin ändert.
Ansehen kann ihn jede und jeder: malzi.me/build-info.json. Dort stehen das Datum, die veröffentlichte Fassung und die Zahlenfolge jeder Datei.
Selbst nachrechnen dauert eine Minute und braucht nur ein Terminal – kein Vorwissen, keine Installation:
git clone https://github.com/malziland/malzime.git
cd malzime
sh scripts/pruefe-live.sh
Das Programm lädt jede Datei von dieser Website herunter, rechnet ihre Zahlenfolge neu aus und vergleicht sie mit dem Bauplan. Am Ende steht eines von drei Ergebnissen: alles deckungsgleich, Abweichung gefunden – oder Messproblem, wenn die Prüfung selbst nicht sauber lief. Ein Messfehler wird nie als bestandene Prüfung ausgegeben.
Warum beide Wege? Der Knopf unten ist bequem, aber er läuft auf dieser Seite. Wer diese Website vollständig unter Kontrolle hätte, könnte auch ein lügendes Prüfprogramm ausliefern. Der Weg über die Kommandozeile startet dagegen aus einer frischen Kopie des Quelltextes und ist von dieser Seite unabhängig. Das Prüfprogramm des Knopfes liegt übrigens selbst im offenen Quelltext und steht selbst im Fingerabdruck – es prüft sich mit.
Rechnet direkt in deinem Browser nach – ohne Terminal, ohne Installation. Dabei wird nichts an uns übertragen: Dein Browser lädt die Dateien und rechnet selbst.
Damit das keine leere Geste bleibt, haben wir uns selbst die Hände gebunden: Unser Veröffentlichungs-Programm startet gar nicht erst, wenn wir etwas verändert hätten, das nicht offen einsehbar ist.
Eines können wir dir nicht beweisen, und das sagen wir lieber offen: Der letzte Schritt läuft auf Rechnern von Google. Dort haben wir keinen Zugriff – den hat niemand von außen.
Was wir zeigen können: welcher Programmcode dorthin gegeben wurde. Auch er steht im Fingerabdruck, Datei für Datei, und du kannst ihn lesen.
Was niemand zeigen kann: dass Googles Rechner genau diesen Code ausführen und nichts anderes. Dafür gibt es heute kein Verfahren – nicht bei uns und bei keinem Anbieter, der Cloud-Dienste nutzt. Das ist keine Lücke, die wir übersehen haben, sondern der Stand der Technik.
Genauer nachgelesen: die rechtlichen Einzelheiten
Für Eltern, Lehrkräfte und alle, die es genau wissen wollen.
Rechtsgrundlagen
Dein Foto und die Abfrage bei OpenStreetMap: deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) – du gibst sie, indem du ein Foto hochlädst; unter 14 Jahren zusätzlich die deiner Eltern (§ 4 Abs. 4 DSG). Kein Upload, keine Verarbeitung. Der sichere Betrieb der Website – Missbrauchsschutz, Meldungen, Protokolle und die Auswertung des Kinderschutz-Filters – sowie das Beantworten von E-Mails: unser berechtigtes Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
Mistral AI
Mistral AI verarbeitet das Foto in unserem Auftrag als Auftragsverarbeiter (Art. 28 DSGVO) und unterliegt als französische Gesellschaft direkt der DSGVO. Wir nutzen den EU-Regional-Endpunkt: Die Bildanalyse läuft laut Vertrag in Rechenzentren in der EU bzw. EFTA. Für Nebendienste kann Mistral zeitweise Sub-Prozessoren außerhalb der EU einsetzen, dann mit Schutzmaßnahmen nach Art. 46 DSGVO (Standardvertragsklauseln); die Liste steht im Trust Center. Auf unserem kostenpflichtigen Zugang werden Eingaben und Ausgaben laut Anbieter-Zusage nicht zum Training verwendet. Für unsere Organisation ist Zero Data Retention aktiviert, von Mistral am 11. August 2026 schriftlich bestätigt: Ein- und Ausgaben werden nicht länger gespeichert oder protokolliert, als die Antwort technisch erfordert. Mistral prüft Anfragen weiterhin automatisch auf illegale Inhalte wie Kindesmissbrauch oder Gewalt. Diese Zusagen haben wir zuletzt am 11. August 2026 direkt im Mistral-Dashboard überprüft und dokumentiert; wir prüfen sie spätestens halbjährlich und vor größeren Veröffentlichungen erneut. Grundlage: Mistral Data Processing Addendum. Datenschutzbeauftragter von Mistral: DPO@mistral.ai.
Google Ireland Limited stellt nur die Infrastruktur bereit: Firebase Hosting für die Website, Cloud Functions für
unseren Server, Cloud Storage für die Warteschlange und Cloud Firestore für Zähler und Warteschlangen-Verwaltung
– alles in der Region europe-west1 (Belgien). Dein Foto und alle Analysedaten schickt dein Browser
direkt dorthin, nicht über das weltweite Auslieferungsnetz. Google verarbeitet die Daten als
Auftragsverarbeiter (Art. 28 DSGVO) und darf sie nicht für eigene Zwecke nutzen. Grundlage:
Google Cloud Data Processing Addendum. Seit Mai 2026 nutzen wir keine Google-KI-Dienste mehr – weder Vertex AI noch Cloud Vision.
OpenStreetMap
Für Großbritannien, den Sitz der OpenStreetMap Foundation, gibt es einen Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission.
Keine automatisierte Entscheidung
Die Profile sind geraten und zeigen nur, was Algorithmen behaupten könnten. Über dich wird nichts entschieden – es handelt sich nicht um eine automatisierte Entscheidung im Sinne von Art. 22 DSGVO.